Druckertestseite drucken

Sie wollen schnell wissen, ob Ihr Drucker noch sauber druckt? Diese Druckertestseite fasst auf einem Blatt zusammen, was am häufigsten Probleme macht: Farbfelder (CMYK und RGB), eine Graustufenleiste, einen Verlauf, feine Linien, kleinen Text und Ausrichtungsziele. Sie drucken direkt aus dem Browser oder laden die Seite als PDF herunter. Geeignet für Tintenstrahldrucker (auch Tankdrucker), Laserdrucker und Multifunktionsgeräte von HP, Canon, Epson, Brother und anderen. In einer Minute sehen Sie, ob Tinte oder Toner, verstopfte Düsen, ein verstellter Druckkopf oder nur eine Einstellung im Druckdialog die Ursache ist.

Falls die Schaltfläche nicht funktioniert, drücken Sie Strg+P (Windows/Linux) oder Cmd+P (Mac), um den Druckdialog Ihres Browsers zu öffnen.

Dies ist eine Bildschirmvorschau. Ihr Drucker, das Papier, der Tinten- oder Tonerstand und die Druckertreiber-Einstellungen beeinflussen das endgültige physische Ergebnis.

So verwenden Sie diesen Druckertest

  1. Legen Sie normales Büropapier (A4, 80 g/m²) in den Papierschacht. Fotopapier brauchen Sie dafür nicht.
  2. Wählen Sie oben Papierformat und Ausrichtung; die Vorschau zeigt, wie die Seite gedruckt wird.
  3. Klicken Sie auf „Testseite drucken“. Stellen Sie im Druckdialog die Skalierung auf 100 % („Tatsächliche Größe“) und schalten Sie „An Seite anpassen“ aus.
  4. Wählen Sie Farbdruck und die Qualität „Normal“ oder „Hoch“. Der Entwurfs- oder Sparmodus verblasst Farben und feine Linien und verfälscht den Test.

Wie sollte die gedruckte Seite aussehen?

Ausrichtungsziele

Die Zielkreuze und Ringe oben müssen als scharfe, einfarbige Kreise erscheinen. Doppelte oder versetzte Ringe zeigen, dass Druckkopf oder Farbebenen nicht sauber ausgerichtet sind.

Farbfelder

Alle acht Felder (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz, Rot, Grün, Blau) sollen gleichmäßig gefüllt sein – ohne Streifen, weiße Lücken oder falschen Farbton.

Graustufenleiste

Alle 11 Stufen von Weiß bis Schwarz müssen unterscheidbar sein. Verschmelzen zwei Nachbarstufen, verliert der Drucker Tonwerte, zum Beispiel bei wenig Tinte oder im Entwurfsmodus.

Feine Linien und Text

Die dünnen Linien sollen durchgehend und gleichmäßig verteilt sein, und die kleinste Schrift muss lesbar bleiben, ohne zu verlaufen.

Häufige Druckerprobleme

Eine Farbe fehlt oder ist sehr blass

Wahrscheinliche Ursache: Verstopfte Düsen (vor allem nach längerem Stillstand) oder die Patrone dieser Farbe ist fast leer.

So beheben Sie es: Starten Sie die Druckkopfreinigung Ihres Druckers, prüfen Sie die Füllstände und drucken Sie erneut. Fehlt die Farbe weiter, nutzen Sie unseren Düsentest, um den Kanal zu finden.

Die Testseite kommt komplett leer heraus

Wahrscheinliche Ursache: Tinte oder Toner leer, Druckkopf stark verstopft, Schutzfolie oder Tonerversiegelung noch drauf – oder der falsche Drucker ist gewählt.

So beheben Sie es: Prüfen Sie die Druckerauswahl, entfernen Sie Schutzstreifen, kontrollieren Sie die Füllstände und starten Sie einmal die Druckkopfreinigung.

Linien und Ringe sind doppelt oder unscharf

Wahrscheinliche Ursache: Der Druckkopf ist nicht ausgerichtet – typisch nach Patronenwechsel, Transport oder Papierstau.

So beheben Sie es: Starten Sie die Druckkopfausrichtung im Druckertreiber und drucken Sie diese Seite zur Kontrolle noch einmal.

Feine Linien sind unterbrochen

Wahrscheinliche Ursache: Teilweise verstopfte Düsen (Tintenstrahler) oder Trommel/Toner-Probleme (Laser).

So beheben Sie es: Beim Tintenstrahler Düsentest und Reinigung, beim Laser Tonerkartusche leicht schütteln und die Trommel prüfen.

Die Testseite wird nur zur Hälfte oder abgeschnitten gedruckt

Wahrscheinliche Ursache: Falsches Papierformat gewählt (z. B. Letter statt A4), „An Seite anpassen“ ist aktiv, oder der Rand ist kleiner als der nicht bedruckbare Bereich des Druckers.

So beheben Sie es: Wählen Sie oben das Format, das wirklich im Schacht liegt, und stellen Sie im Druckdialog 100 % („Tatsächliche Größe“) ein. Prüfen Sie zusätzlich unseren Rand- und Skalierungstest.

Farben stimmen nicht: Rot sieht orange aus, Blau violett

Wahrscheinliche Ursache: Eine Farbpatrone ist fast leer oder ein Farbkanal verstopft. Rot entsteht aus Magenta und Gelb, Blau aus Cyan und Magenta, Grün aus Cyan und Gelb.

So beheben Sie es: Schauen Sie, welches Mischfeld abweicht, und prüfen Sie die beiden beteiligten Grundfarben im Düsentest. Danach Druckkopf reinigen und erneut drucken.

Die Testseite druckt sehr langsam oder wartet lange

Wahrscheinliche Ursache: Der Drucker wärmt sich auf, wird per WLAN schlecht erreicht, oder der Treiber verarbeitet viele Vektordaten im Hochqualitätsmodus.

So beheben Sie es: Stellen Sie die Qualität auf „Normal“, prüfen Sie die WLAN-Verbindung und starten Sie Drucker und Router neu. Per USB-Kabel gegenprüfen, wenn es hakt.

Die Testseite hat nur auf einer Seite Streifen oder Linien

Wahrscheinliche Ursache: Ein verschmutztes Walzenpaar im Papiereinzug, Fremdkörper auf der Glasplatte (Multifunktionsgeräte) oder ein einseitig verbrauchter Toner.

So beheben Sie es: Papierweg und Rollen mit einem fusselfreien, leicht feuchten Tuch reinigen und den Test wiederholen. Bei Laserdruckern die Tonerkartusche vorsichtig schütteln.

Häufig gestellte Fragen

Wie drucke ich eine Testseite unter Windows 10 und 11?

Unter Windows 11: Einstellungen > Bluetooth & Geräte > Drucker & Scanner, Drucker wählen, „Druckereigenschaften“. Unter Windows 10: Einstellungen > Geräte > Drucker & Scanner > Verwalten > Druckereigenschaften. Auf der Registerkarte „Allgemein“ steht „Testseite drucken“. Das bestätigt Treiber und Verbindung; diese Seite prüft zusätzlich Farbe, Ausrichtung und Textqualität.

Wie drucke ich eine Testseite am Mac?

macOS hat in den Systemeinstellungen keinen Testseiten-Button. Am einfachsten drucken Sie diese Seite aus dem Browser. Für die CUPS-Testseite geben Sie im Terminal cupsctl WebInterface=yes ein, öffnen localhost:631, wählen Ihren Drucker und dann im Menü „Maintenance“ „Print Test Page“. Danach mit cupsctl WebInterface=no wieder abschalten.

Wie drucke ich die Testseite direkt am HP-, Canon- oder Epson-Drucker?

Viele Geräte drucken einen eigenen Bericht über Bedienfeld oder App. Bei HP finden Sie ihn in HP Smart oder im Menü „Extras“/„Berichte“ als Druckqualitätsbericht; bei Canon und Epson im Treiber unter „Wartung“. Namen und Menüs unterscheiden sich je nach Modell. Diese Seiten testen den Drucker allein, unsere Testseite den ganzen Weg vom Browser bis aufs Papier.

Kann ich die Testseite als PDF herunterladen?

Ja. „PDF herunterladen“ über der Vorschau speichert die Seite im gewählten Papierformat; Sie drucken sie dann aus jedem PDF-Programm. Alternativ drucken Sie direkt aus dem Browser.

Der Drucker druckt die Testseite, aber meine Dokumente nicht – woran liegt das?

Dann arbeitet die Hardware meist einwandfrei. Typische Ursachen: falscher Drucker oder Treiber, hängende Druckwarteschlange oder eine Einstellung in einem bestimmten Programm. Drucken Sie diese Seite aus dem Browser; klappt das, leeren Sie die Warteschlange und prüfen Sie den Treiber für das fehlerhafte Dokument.

Wie oft sollte ich bei einem Tintenstrahldrucker testen?

Wer selten druckt, riskiert eingetrocknete Tinte. Eine Farbseite etwa einmal pro Woche hält die Tinte in Bewegung. Laserdrucker trocknen nicht ein; hier genügt ein Test bei Auffälligkeiten oder nach Toner- oder Trommelwechsel.

Verbraucht die Testseite viel Tinte?

Nein, sie nutzt kleine Felder und dünne Linien statt flächiger Farbe. Eine Druckkopfreinigung kostet deutlich mehr Tinte – drucken Sie daher zuerst den Test, um zu sehen, ob eine Reinigung überhaupt nötig ist.

Welches Papierformat soll ich wählen?

Das Format, das im Schacht liegt – in Deutschland fast immer A4. Die Testseite passt sich an; auch A3, Letter, Legal und A5 stehen bereit, wenn Ihr Drucker sie kann.

Was ist der Unterschied zwischen Testseite und Düsentest?

Die Testseite prüft das Gesamtbild: Farbe, Ausrichtung, Grau und Text. Der Düsentest prüft jede Farbe einzeln mit einem Linienkamm und zeigt, welche Düsen verstopft sind. Erst die Testseite drucken; fehlt eine Farbe oder gibt es Streifen, folgt der Düsentest.

Warum zeigt die Testseite Streifen oder blasse Stellen?

Waagerechte Streifen oder fehlende Farben beim Tintenstrahler deuten fast immer auf verstopfte Düsen oder wenig Tinte. Senkrechte Linien oder ein sich wiederholender Fleck beim Laser sprechen für Trommel, Fixiereinheit oder Toner. Auch ein falscher Papiertyp oder Entwurfsqualität lassen Farben blass wirken.

Wie drucke ich die Testseite vom iPhone, iPad oder Android-Handy?

Öffnen Sie diese Seite im Browser des Geräts. Beim iPhone und iPad wählen Sie „Teilen“ > „Drucken“ und einen AirPrint-fähigen Drucker. Bei Android nutzen Sie im Browsermenü „Teilen“ > „Drucken“ (der Standard-Druckdienst oder Mopria muss aktiv sein). Wichtig: Drucker und Gerät müssen im selben WLAN sein. Alternativ laden Sie die Seite als PDF herunter und drucken sie aus der Hersteller-App, zum Beispiel HP Smart, Canon PRINT oder Epson Smart Panel.

Mein WLAN-Drucker wird nicht gefunden – was tun?

Prüfen Sie, ob Drucker und Computer im selben Netzwerk sind (nicht Gastnetz und Hauptnetz gemischt), starten Sie Drucker und Router neu und fügen Sie den Drucker in den Systemeinstellungen neu hinzu. Hilft das nicht, verbinden Sie ihn testweise per USB-Kabel: Druckt dort die Testseite, liegt es am Netzwerk, nicht am Drucker.

Wie drucke ich die Testseite unter Linux?

Unter Linux läuft der Druck meist über CUPS. Öffnen Sie im Browser localhost:631, wählen Sie Ihren Drucker und im Menü „Wartung“ „Testseite drucken“. Diese Seite können Sie zusätzlich direkt aus dem Browser drucken – so prüfen Sie den ganzen Weg bis aufs Papier.

Welche Testseite brauche ich wofür?

Die Druckertestseite für den ersten Gesamtcheck. Der Farbtest, wenn Farben falsch oder blass wirken. Der Schwarz-Weiß-Test, wenn Dokumente grau oder streifig sind und Sie Farbtinte sparen wollen. Der Düsentest samt Druckkopfreinigung, wenn eine Farbe fehlt. Die Druckkopfausrichtung bei doppelten Linien. Das Testbild für Drucker, wenn Fotos schlecht aussehen. Das Lineal oder der Skalierungstest, wenn Maße nicht stimmen.

Wie lese ich die Testseite Schritt für Schritt?

1. Ausrichtungsringe: einfach und scharf? 2. Farbfelder: alle acht gleichmäßig und mit richtigem Farbton? 3. Graustufenleiste: alle Stufen unterscheidbar? 4. Feine Linien: ohne Lücken? 5. Kleine Schrift: noch lesbar? Notieren Sie, welcher Punkt zuerst misslingt – er zeigt, welchen Spezialtest Sie als Nächstes brauchen.

Warum zeigt die Testseite nach der Düsenreinigung weiter Streifen?

Oft braucht es mehr als einen Zyklus, oder der Druckkopf ist am Ende seiner Lebensdauer. Warten Sie nach zwei Reinigungen einige Stunden, damit sich angelöste Tinte lockert, und testen Sie erneut. Bleibt eine Farbe dauerhaft weg, ist die Patrone leer oder der Druckkopf defekt; bei Tintenstrahlern mit fest eingebautem Kopf lohnt sich dann der Blick in die Herstellerhilfe.

Kann ich die Testseite auch auf Fotopapier oder Etiketten drucken?

Fotopapier ja, wenn Sie die Fotoqualität beurteilen wollen – stellen Sie dann den passenden Papiertyp im Treiber ein. Für Etiketten nutzen Sie lieber den Rand- und Skalierungstest, weil dort die Positionsgenauigkeit zählt. Normales Büropapier reicht für den allgemeinen Check völlig.

Kann ich mit der Testseite auch Kopierer und Scanner eines Multifunktionsgeräts prüfen?

Ja, indirekt. Drucken Sie die Testseite und legen Sie sie anschließend auf das Scannerglas, um sie zu kopieren oder zu scannen. Vergleichen Sie Kopie und Original: Streifen, die nur auf der Kopie auftauchen, kommen vom Scannerglas oder der Scaneinheit, Streifen auf dem Original vom Druckwerk. So trennen Sie Druck- und Scannerprobleme sauber voneinander.

Zeigt die Testseite Unterschiede zwischen Original- und Fremdpatronen?

Ja, sie eignet sich gut für einen Vergleich: Drucken Sie die Seite einmal mit Originalpatronen und einmal mit kompatiblen oder nachgefüllten Patronen und vergleichen Sie Farbfelder, Graustufen und feine Linien. Typische Unterschiede sind ein leichter Farbstich in Grau, blassere Töne oder unruhige Verläufe. Ob sich Fremdtinte für Sie lohnt, sehen Sie so an Ihrem eigenen Drucker statt in Datenblättern.

Was ist der Unterschied zwischen dem Windows-Standardtreiber und dem Herstellertreiber?

Der Standardtreiber von Windows druckt meist problemlos, bietet aber weniger Einstellungen: oft fehlen Papiertyp, Qualitätsstufen oder die Wartungsfunktionen wie Düsentest und Druckkopfausrichtung. Wenn die Testseite okay aussieht, aber Fotos oder Farben unbefriedigend sind, lohnt sich der Herstellertreiber von HP, Canon, Epson oder Brother, weil er das Druckwerk genauer ansteuert.